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Mit diesem Ritual nehmen wir eine alte Tradition der jüdischen Religion, auf, welche bis heute in Jerusalem gepflegt wird.

Was ist die Klagemauer?

Die Klagemauer steht auf dem Tempelberg in Jerusalem. Die uralte, verwitterte Wand ist ein Rest der Umgebungsmauer des herodianischen Tempels, welcher um 70 n.Chr. durch die Römer zerstört wurde.

An der Klagemauer fühlen sich viele Juden Gott besonders nahe. Daher kommen jeden Tag viele Gläubige zum Beten an diesen Ort. Viele schreiben ihre Sorgen, Hoffnungen, Wünsche und Bitten auf kleine Zettel. Die geschriebenen Zettel geben ihnen das Gefühl, sich von der Last ihrer Sorgen und Ängste zu befreien und sie an einem heiligen Ort wie der Klagemauer in die richtigen Hände, in Gottes Hände zu legen. Darum stecken sie die kleinen handgeschriebenen Zettel in die Ritzen der Mauer. Sie hoffen und beten, dass ihr Glaube gestärkt wird und sie von Gott beschützt werden.

Unsere Kirche ist jeden Tag zwischen 8.00 Uhr bis 19.30 Uhr geöffnet. Während dieser Zeit laden wir Sie zur Stille bei der Klagemauer ein. Kleine Zettel und Stifte liegen für Sie bereit. Sie können aber auch beschriftete Zettel von zu Hause mitbringen.

Übergeben Sie Gott all das, was Sie beschäftigt.

Die Klagemauer bleibt bis zur Karwoche stehen. Die Zettel werden dann in der Osternacht dem Osterfeuer übergeben.

Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Fastenzeit.

Fürs Pfarreiteam

Margrit Küng, Gemeindeleiterin

 

Die Organisation des Fastenopfers hat im letzten Jahr wegen Corona auf viele Spenden verzichten müssen. Deshalb ist jede Unterstützung sehr willkommen. Wie Sie spenden können, können Sie dem Fastenbrief entnehmen. Herzlichen Dank.

Ein grosses Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben, dass wir das eingesparte Porto ans Fastenopfer weitergeben können.

Ich wünsche Ihnen allen eine gute Fastenzeit, Gesundheit und Gottes Segen.

Margrit Küng, Gemeindeleiterin

„Füür und Flammä“

Der Firmspender, Generalvikar Dr. Markus Thürig, bestätigte in seinen an die Jugendlichen gerichteten Worte deren Erfahrungen und ermutigte sie darin, sich gestärkt durch die Geistkraft Gottes für ihre persönlichen Überzeugungen stark zu machen, Zeugen für ihren Glauben zu sein und  sich für Gerechtigkeit und Frieden einzusetzen. Sich an Eltern und Paten wendend, bestärkte er diese im Vertrauen, den Neugefirmten die Verantwortung für deren Weg zu übergeben und sie unterstützend zu begleiten.

So möge in uns allen der Funke der Begeisterung für Gottes frohe Botschaft immer wieder neu aufflammen und überspringen auf unsere Umwelt und dadurch ein grosses Feuer entzünden, das uns alle wärmt und uns Kraft gibt, Gutes zu tun.

Das Firmteam

Margrit Küng, Yvonne Weiss

Maria Lichtmess/Darstellung des Herrn

Dem Lichtmesstag am 2. Februar liegt ein biblisches Ereignis zu Grunde. Weil das jüdische Gesetz vorschrieb, ein neugeborenes Kind innerhalb einer bestimmten Frist in den Tempel zu bringen, folgten auch die Eltern Jesu dieser Vorschrift. Von dem greisen Simeon und der Prophetin Hanna wird das Kind als Gottes Sohn erkannt. Seit Anfang des 5. Jahrhunderts wurde in Jerusalem dieses Fest am 40. Tag nach der Geburt Jesu gefeiert. In Rom führte man dieses Fest 650 ein. Kerzenweihe und Lichterprozession kamen erst später hinzu, wodurch sich der Name „Mariä Lichtmess” einbürgerte. Diese Bezeichnung kam daher, dass an diesem Tag alle für das nächste Jahr benötigten Kerzen in den Kirchen und den Familien geweiht wurden.

Hl. Blasius

In der Volksfrömmigkeit ist der hl Blasius durch den Blasiussegen verankert, der um seinen Gedenktag (3. Februar) im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst erteilt wird. Blasius hat gemäss einer Geschichte aus seinem Leben, ein Kind vor dem Erstickungstod durch eine Fischgräte gerettet. Deshalb ruft man ihn besonders bei Halsleiden an.

Der Blasiussegen wird mit den Worten gespendet: „Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich Gott vor Halskrankheiten und allen Krankheiten an Leib und Seele. Es segne dich Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.“

Hl. Agatha

Fest der Agatha am 5. Februar; Agatha galt den Bauern früher als mächtige Schutzpatronin gegen Feuer. Hintergrund ist ihre Geschichte. Agatha war eine sizilianische Frauenfigur, die im 3. Jahrhundert mit glühenden Kohlen gemartert wurde. Nach ihrem Tod drohte der Ausbruch des Ätnas mit der völligen Zerstörung ihres Orts Catania, woraufhin die Bürger in ihrer Not mit dem Schleier der toten Agatha gegen den Lavastrom des Vulkans zogen und das Unglück für die Stadt abwenden konnten. Seit diesem Wunder wurde sie verehrt und später heiliggesprochen. Auch heute noch wird im Gottesdienst das heilkräftige Agathabrot gesegnet.

 

Anmeldung Weihnachtsgottesdienste

Unter Einhaltung des vorgegebenen Abstandes bleibt die Begrenzung der Gottesdienstbesucher weiterhin bei 50 Personen. Deshalb bieten wir zusätzliche Gottesdienste über die Weihnachtstage an. Damit wir besser koordinieren und allenfalls auf die anderen Gottesdienste verweisen können, bitten wir Sie, sich für die Gottesdienste anzumelden. So können wir vermeiden, dass wir jemanden an der Kirchentüre abweisen müssen.

Anmeldungen an das Pfarramt: pfarramt@pfarrei-unteraegeri.ch oder 041 754 57 77 jeweils zu Büroöffnungszeiten. Selbstverständlich können Sie auch spontan einen Gottesdienst besuchen und hoffen, dass die Plätze noch nicht alle vergeben sind.

Seit Anfang Oktober ist Stephany Rickenbach neue Dirigentin von aegeri cantat. Die 1967 in Zürich geborene Stephany Rickenbach ist ausgebildete Bewegungspädagogin, Gesundheitstherapeutin und in erster Linie Chorleiterin für Kirchenmusik. Sie besitzt ausserdem ein Nachdiplom-Studium in Orchesterleitung. Neben ihrer neuen Tätigkeit als Dirigentin von aegeri cantat ist sie Chorleiterin in Buchs, Furttal und Mettmenstetten sowie Orchesterleiterin in Assistenz des Kammerorchesters Wollishofen und des Streichorchesters La Fermata.

Bei Probebeginn Ende September lernten wir die zielstrebige und pflichtbewusste Arbeitsweise und Begeisterungsfähigkeit von Stephany Rickenbach kennen. Leider musste der Chorbetrieb bereits Ende Oktober coronabedingt wieder eingestellt werden. Umso mehr freuen wir uns, bald wieder mit unserer neuen Dirigentin zu singen und ihr Fachwissen und ihren Elan in unserem Gesang zu spiegeln.
Für aegeri cantat: Claudia Häusler

Zu jedem Wochenende werden wir in der Kirche auf der Kirchentreppe etwas bereitstellen, das Sie in der Familie miteinander teilen können, eine Geschichte vorlesen und hören, eine Bastelanleitung, ein Rezept ein Lied…

Kommen Sie doch am Wochenende oder während der Woche vorbei und lassen sich überraschen.

Neuministranten sind Lilly Hermann, Katie Khoury, Fabian Lüönd, Janik Niederberger, Toni Nussbaumer und Emilie Oeuvray.

 

Liebe Neuminis

Wir danken euch für eure Bereitschaft und wünschen viel Freude bei der wichtigen Aufgabe im Gottesdienst und Spass mit der ganzen Minischar.

Margrit Küng, Gemeindeleiterin und Doris Baumann, Mini-Präses

Vielleicht haben Sie während dieser besonderen Zeit das Bedürfnis, Ihre Beziehung zu Christus zu vertiefen. Vielleicht ist gerade jetzt der Zeitpunkt, jeden Tag eine „stille Zeit“ für das Gebet und das Nachdenken über ein Wort der Bibel einzubauen.

Ich biete „Exerzitien auf Distanz“ mit täglichen Impulsen und der Möglichkeit zu telefonischem oder digitalem Austausch an. Wir starten am 29. November; die Exerzitien dauern drei Wochen.

Anmeldung bis 27. November bei: ben.kintchimon@steyler.eu oder 079 710 33 90.

Ich freue mich auf Ihre Teilnahme. Pater Ben, SVD

Liebe Pfarreiangehörige

Die Eindämmung der Neuansteckungen des Coronavirus ist für alle eine grosse Herausforderung, auch für unsere Pfarrei. So ist seit 29. Oktober 2020 die Anzahl der Mitfeiernden im Gottesdienst auf 50 Personen beschränkt, unabhängig von der Grösse der Kirche. Der Abstand von 1.5 m muss weiterhin eingehalten werden, genauso gilt weiterhin die Maskenpflicht.

Damit Sie doch die Möglichkeit für den Besuch eines Gottesdienstes am Wochenende haben, erweitern wir unser Gottesdienstangebot.

Neu findet am Sonntagmorgen 11.15 Uhr ein zusätzlicher Gottesdienst statt. Wenn Sie sicher sein wollen, dass Sie in einem der drei Gottesdienste am Wochenende einen Platz in der Kirche haben, können Sie sich jeweils bis spätestens Freitag, 16.00 Uhr beim Pfarramt anmelden (Tel.  041 754 57 77 oder pfarramt@pfarrei-unteraegeri.ch).

Wenn sich die Situation verändert, informieren wir Sie wieder im Pfarreiblatt, Schaukasten und auf der Website, www.pfarrei-unteraegeri.ch

Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung.

Margrit Küng, Gemeindeleiterin

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