Haben Sie, liebe Pfarreiangehörige gewusst, dass wir mit diesem Heiligen eine ganz besondere Verbindung haben?
Im Glockenstuhl der Marienkirche hängt eine „Friedensglocke“ mit der Inschrift eines Zitates von Niklaus von Flüe: Fried ist allweg in Gott, denn Gott ist der Fried.
Diese Glocke wurde der Pfarrei 1978 von der Korporationsgemeinde Unterägeri geschenkt und immer am Gedenktag des Heiligen, am 25. September ertönt sie jeweils um 20.00 Uhr.
Herbst – Erntedank
Welche Sorgfalt, mit der die alte Frau
die Früchte zurechtlegt, Blumen steckt,
Nüsse und Körner dazwischen legt,
Wein und Brot, duftende Kräuter.
In aller Ruhe verwandelt sie den Seitenaltar
der kleinen dunklen Dorfkirche
in einen wundervollen Gabentisch.
Die Heiligenfiguren blicken gnädig
auf sie herunter und die Gipsengel
würden am liebsten lebendig werden
und sich mitten hineinsetzen
in die farbenfrohe Pracht.
Es ist Herbst, die Ernte ist eingebracht,
Zeit innezuhalten, Danke zu sagen,
zu feiern.
Aber es sind nicht nur
Früchte des Feldes und des Gartens,
die da von der Frau ausgebreitet werden.
Es sind auch die Früchte ihres Lebens;
die Früchte dieses zu Ende gehenden Jahres,
die sie mitgebracht hat: die vielen bunten Blüten.
Für den Bittgang treffen wir uns beim Haupteingang der Pfarrkirche um 9.45 Uhr. Das Läuten der grossen Glocke der Pfarrkirche um 8.00 Uhr kündet die Durchführung des Gottesdienstes bei der Allmendkapelle an.
Musikalisch wird der Gottesdienst durch die Jungjodler (Leitung Margrith Müller-Bischof) mitgestaltet.
Zum anschliessenden Apéro sind alle herzlich eingeladen.
Der Gottesdienst wird vom Seelsorgeteam und von der Huusmusig Ägeri-Rötel mitgestaltet.
Wir freuen uns auf Sie.
Schulsegen zum Schulbeginn
Gott, der alle einzigartig geschaffen hat, begleite euch auf allen Wegen durch dieses neue Schuljahr.
Er halte seine Hand über euch und beschütze euch.
Er schenke euch Mut und Ausdauer, Freude und Zuversicht.
Das schenke euch allen, Gott, der uns Vater und Mutter ist, der Sohn Jesus Christus und der Heilige Geist.
Amen
Grüezi allerseits!
Mein Name ist Katarina Dalic. Ich bin 30 Jahre alt und wohne mit meinem Ehemann und unserer einjährigen Tochter in der Gemeinde Baar. Neben dem Studium und der Familie gehe ich gerne schwimmen oder verweile am See. Ausserdem lache ich gerne, am liebsten gemeinsam und vielleicht ja auch schon bald mit Ihnen. Ich freue mich, in der Pfarrei Heilige Familie im Rahmen meines Studiums am Religionspädagogischen Institut Luzern wirken zu dürfen. Besonders die vielfältigen Aufgaben und Begegnungen in der Gemeinde erwarte ich mit grosser Vorfreude.
Auf ein baldiges Kennenlernen!
Katarina Dalic
Kräutersegnung
Jedes Jahr am Fest „Maria Himmelfahrt“ findet in der katholischen Kirche seit Jahrhunderten das Ritual der Kräutersegnung statt. Hierbei werden unterschiedliche Kräuter zu Sträussen gebunden und dann zur Segnung bzw. Weihe in den Gottesdienst mitgebracht. Schon seit frühester Zeit sind Kräuter und ihre heilende Wirkung für die Menschen aller Kulturen lebenswichtig. Ausserdem wurden sie häufig als Geschenke des Himmels angesehen.
Sie sind eingeladen, Ihre Sträusse auch in den Gottesdienst mitzubringen.
Besuch vom Chlösterli
Wir freuen uns sehr, dass wir am 15. August die Bewohnerinnen und Bewohner vom Chlösterli zum gemeinsamen Gottesdienst begrüssen dürfen.
Beim anschliessenden Apéro gibt es Gelegenheit zu Begegnungen und Gesprächen.
Nicht immerzu auf die Uhr schauen, sich treiben lassen, aber nicht getrieben werden,
um Himmels willen nicht an jedem Ziel bereits das nächste im Auge haben,
Entdeckungen machen, aber nicht solche, zu denen die Fremdenführer verführen.
Trotzdem: sich verführen lassen, aber von Lebenslust und Daseinsfreude,
zur Ruhe kommen, alles Erlebte lange in sich nachklingen lassen,
dieses und jenes bewahren, um es niemals wieder zu vergessen,
die Steine, die Blüten, die Brunnen, die Schmetterlinge fragen: „Was wollt ihr mir sagen?“
Im Unbelebten das Belebte suchen, im entfalteten Leben die Ahnung des Tods spüren und im verwitterten Gestein den Atemzug des Lebens entziffern.
Einen jeden Tag vom Zeitenbaum pflücken wie eine Frucht vom Baum des Lebens,
sich erinnern, was das ist: dankbar sein.
Ferien sind ein gutes Übungsfeld, die Zeit, die uns von Gott gegeben ist, bewusst zu erleben, auf den Moment achten, ihn als Geschenk wahrnehmen und schauen, was Gott in ihn gelegt hat.
Aus dem Büchlein „Feriengedanken“
Auf die Initiative des Pfarreirates feiern wir in Unterägeri seit 1984 das Theodorsfest bei schönem Wetter als Feldgottesdienst. Wenn der Gottesdienst im Birkenwäldli stattfindet, läutet am Sonntagmorgen die grosse Kirchenglocke um 8.00 Uhr. Bei Schlechtwetter findet der Gottesdienst in der Pfarrkirche statt. Gerne laden wir Sie zum Gottesdienst und anschliessendem Beisammensein ein.
Margrit Küng, Gemeindeleiterin
Pfarreirat Unterägeri, Sandra Gerber, Präsidentin
Programm
Am Theodorsfest wird in Unterägeri der alte Brauch gepflegt, dieses Kirchenfest mit Böllerschüssen anzukündigen und zu feiern. Von der Schönwart aus ertönen am Vorabend um 17.00 Uhr die ersten Böllerschüsse. Am Feiertag selbst wird der Gottesdienst mit Böllerschüssen begleitet. Herzlichen Dank den Kanonieren von Unterägeri.
Am Dienstag, 21. Juni 2022, fand im Pfarreiheim Sonnenhof die Versammlung der katholischen Kirchgemeinde Unterägeri statt. Da diese wie üblich nur einmal jährlich durchgeführt wird, war gleichzeitig über die Rechnung des Vorjahres, welche mit einem Überschuss von 897’875 Franken abschliesst, sowie über das Budget 2023 Beschluss zu fassen. Beides wurde von den 44 anwesenden Stimmberechtigten einstimmig genehmigt.
Überdies hatten die Gemeindemitglieder über ein Kreditbegehren in der Höhe von CHF 3.47 Mio. zur Innen- und Aussensanierung der Pfarrkirche Unterägeri zu befinden. Nach dessen Gutheissung können die zahlreichen Risse am Mauerwerk sowie über die Böden fachmännisch saniert werden.
Durch den hierfür erforderlichen Gerüstbau müssen die Bankreihen während der Bauzeit (geplant zwischen Fronleichnam und Allerheiligen 2023) aus der Kirche entfernt werden. Während diesen Monaten sollen an den Kirchenbänken notwendige Verbesserungsarbeiten vorgenommen werden. Gegen die in der Vorlage verkündete Absicht des Kirchenrats, die hintersten drei Bankreihen beim Rückbau wegzulassen, damit die Pfarrei den hinteren Bereich der Kirche besser nutzen kann, wurde ein entsprechender Einzelantrag gestellt. Dieser löste an der Versammlung eine längere aber umso interessantere Debatte aus und fand trotz Ablehnung einigen Rückhalt unter den Teilnehmern. Die von Gemeindeleiterin Margrit Küng erläuterten Möglichkeiten, welche sich durch diesen Platzgewinn ergeben (insbesondere für das Familien-Pastoral), überzeugte zuletzt dann die Mehrheit der Stimmberechtigten.
Das Ergebnisprotokoll zur Kirchgemeindeversammlung 2022 findet sich hier.